Unser letzter Besuch auf La Palma hat uns unter anderem in den hohen Norden geführt. Von der herrlichen Natur und der himmlischen Ruhe, die dort oben herrschte waren wir so begeistert, dass wir gleich mehrere Ausflüge dort hin unternommen haben. Für die erste Wanderung haben wir uns eine kürzere Tour ausgeguckt und sind von Garafia nach El Palmar gelaufen. Diese Strecke ist leicht zu bewältigen. Der stetige Blick auf den blauen Atlantik sowie die malerische Umgebung sind bezaubernd. Nach einer kurzen Pause an einem schattigen Plätzchen haben wir uns auf den Rückweg begeben. Wieder in Garafia angekommen, sind wir in einem Kiosko an der kleinen Plaza eingekehrt. Alles in allem war dies ein wirklich gelungener Tag. Ebenso lohneswert aber doch anstregender wegen der vielen Barrancos, die durchquert werden müssen, ist die Tour entlang der Küste von El Tablado nach Barlovento. Wenn man keine Zeit oder keine Transfermöglichkeit zurück zum Auto hat, reicht es auch aus, kleinere Teilstrecken zu erwandern, um diese traumhafte Gegend kennenzulernen und nach einem gewissen Abschnitt wieder umzukehren. Auch zu empfehlen ist der kleine Rundweg in La Zarza mit anschließendem Essen in dem netten Lokal in La Mata oder in dem Restaurant von Roque Faro. Zu beachten ist natürlich, dass man sich sehr früh auf den Weg machen sollte, wenn man keine Unterkunft im Norden bezogen hat. Durch die gewaltigen Höhenunterschiede muss man eine längere Anfahrtszeit einplanen. Ich kann nur sagen, daß sich die Strapazen der Anfahrt aber in jedem Fall lohnen. Allerdings muss ich auch negative Punkte anmerken. Leider spürt man auch hier so langsam den Wandel der Zeit und La Palma verliert immer mehr an Ursprünglichkeit, was selbst die Inselliebhaber irgendwann abschrecken könnte. Ich spreche da nur den Abriß der verschiedenen Siedlungen am Meer an. Die herrlichen Sonnenuntergänge, die wir im Kiosko der Playa Nueva erleben durften, waren uns in dieser Form nicht mehr vergönnt, was ich wirklich mehr als schade und auch unbegreiflich finde. La Palma Wetter.
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Der Abriss der kleinen Strandsiedlungen ist wahrlich ein Skandal. Anschließend werden dort dann Bettenburgen wie in Cancajos und Naos gebaut. Für diese Bauten gelten dann ganz plötzlich andere Regeln. Sehr schade.